Im Seienried sind die Ueberreste eines römischen Gutshofs gefunden worden. Im Mittelalter gehörten die Höfe von Forst zum Gebiet der Freiherren von Strättligen. Nachdem diese verschwunden waren, waren sie kurze Zeit im Besitz der Grafen von Kyburg und gelangten am Ende des 14. Jahrhunderts an die Stadt Bern. Diese verkaufte die Herrschaftsrechte an reiche Stadtgeschlechter, teilweise wurden sie auch vom Chorherrenstift Amsoldingen ausgeübt. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts gelangte die ganze Verwaltung an die Landvogtei Thun. Die freien Bauern kauften gleichzeitig ihren Boden zu eigen, womit sie die Entstehung einer freien Gemeinde schufen. Im Steinried in der Gemeinde Forst kamen 1926 römische Fundamentmauern zum Vorschein, und im Seihenried entdeckte man Überreste eines römischen Gutshofes mit Badeanlage. Gleichenorts wurde eine Bronzemünze mit dem Bildnis des Kaisers Trajan gefunden.